Autor: Ronny Oswald

Veröffentlicht am: 18. November 2025

Kategorie: Blog

Lesedauer: 3 Minuten

Wer sich eine Markise zulegen will, steht meist früher als gedacht vor der grossen Frage: Nehme ich eine offene Gelenkarmmarkise – oder lieber die Variante mit Kassette? Beide haben ihren Reiz. Aber je nachdem, wie und wo man sie einsetzt, gibt’s doch ein paar wichtige Unterschiede.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Die offene Markise hat – wie der Name schon sagt – keine geschlossene Hülle. Tuch und Gelenkarme sind sichtbar. Das wirkt leicht und unaufdringlich. Vor allem bei Balkonen, die durch einen darüberliegenden Vorsprung geschützt sind, ist das eine clevere Lösung. Man spart nicht nur Geld, sondern hat auch eine schlanke Konstruktion, die gut in kleinere Nischen passt.

Die Kassettenmarkise geht einen Schritt weiter. Sie verpackt das Tuch und die gesamte Technik sauber in einer geschlossenen Kassette. Das heisst: kein Staub, kein Regen, keine UV-Strahlung, die das Tuch unnötig altern lässt. Gerade bei freistehenden Terrassen oder wetterexponierten Fassaden ist das ein echter Vorteil.

Langlebigkeit? Punkt für die Kassette.

Denn wer schon mal eine offene Markise nach ein paar Jahren geputzt hat, weiss: Da sammelt sich ganz schön was an. Mit Kassette bleibt das alles schön sauber und braucht weniger Pflege.

Aber es geht nicht nur um die Technik. Auch optisch macht die Kassettenmarkise was her. Eingefahren wirkt sie fast wie ein Design-Element an der Wand – dezent, geradlinig, aufgeräumt. Wer eine klare Linienführung und ein ruhiges Fassadenbild möchte, liegt damit goldrichtig.

Und wie steht’s mit dem Komfort? Beide Markisenarten gibt es mit Kurbel oder Motor. Inzwischen entscheiden sich viele für die elektrische Variante. Noch bequemer wird’s mit Funkfernbedienung, App oder sogar Sprachsteuerung. „Alexa, fahr die Markise aus“? Kein Problem. Manche Modelle reagieren sogar automatisch auf Sonne oder Wind – dank Sensorik.

Logisch, dass Kassettenmarkisen in der Regel teurer sind. Aber wenn man länger etwas davon haben möchte, lohnt sich der Aufpreis. Die offene Markise bleibt trotzdem ein fairer Kompromiss, gerade wenn das Budget begrenzt ist und der Platz gut geschützt liegt.

Ein Wort noch zur Gestaltung: Beide Markisenarten gibt’s in unzähligen Farben, Tüchern und Gestellvarianten. Egal ob dezent oder farbenfroh – hier findet jeder das Passende für sein Zuhause.

Nahaufnahme einer großen, stabilen Kassettenmarkise, die Langlebigkeit und Schutz für eine Glasfront im Gewerbebereich demonstriert.
Eine leuchtend gelbe Markise spendet im Sommer Schatten, während ihre hochwertige Konstruktion sie für Regen und Sturm rüstet.

Unser Tipp

Denken Sie beim Markisenkauf nicht nur an den Sommer. Auch Herbststürme, Frühlingsregen oder Winterpausen spielen eine Rolle. Wer möglichst wenig Aufwand möchte und gleichzeitig auf Optik achtet, fährt mit der Kassette gut. Wer eher pragmatisch denkt und eine einfache, funktionale Lösung sucht, liegt mit der offenen Variante nicht falsch.

Und wenn Sie noch unsicher sind: Es gibt auch Halbkassettenmarkisen – der goldene Mittelweg. Aber dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Fazit

Beide Markisenarten haben ihre Berechtigung. Es kommt ganz auf Ihren Balkon, Ihre Terrasse – und Ihre Vorstellungen vom perfekten Sommer an.

Eine moderne blaue Markise über einer stilvollen Lounge-Terrasse, die eine individuelle Vorstellung vom perfekten Sommer zeigt.
Eine grosse, beige Kassettenmarkise mit Absenkvolant auf einer Terrasse, die den kompletten Schutz von Tuch und Armen illustriert.

Häufige Fragen (FAQ)

Eine offene Markise hat kein schützendes Gehäuse – Tuch und Gelenkarme sind sichtbar. Eine Kassettenmarkise schützt diese Teile komplett in einer Kassette, wodurch sie langlebiger und wetterfester ist.

Für ungeschützte Terrassen ist eine Kassettenmarkise besser geeignet, da sie vor Regen, Sonne und Schmutz schützt. Bei geschützten Lagen kann auch eine offene Markise ausreichen.

Kassettenmarkisen kosten etwa 20–40 % mehr als offene Markisen – je nach Grösse, Ausstattung und Hersteller. Die Investition zahlt sich aber durch Langlebigkeit und geringeren Pflegeaufwand aus.

Ja, sogenannte Halbkassettenmarkisen (auch Hülsenmarkisen genannt) bieten einen teilweisen Schutz und sind preislich zwischen offenen und Kassettenmodellen angesiedelt.

Sowohl offene als auch Kassettenmarkisen können elektrisch betrieben und in Smart-Home-Systeme integriert werden – entweder ab Werk oder nachträglich mit einem Rohrmotor.

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